Begleiteter Umgang

Trennungen zwischen Eltern und Kindern erfolgen zwar aus unterschiedlichen Gründen, bedeuten jedoch immer ein kritisches Lebensereignis.

Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Heilbronn e.V. stellt Familien mit seinem Angebot des Begleiteten Umgangs seit 1995 Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Sie sind für Familien vorgesehen, die nicht mehr zusammen leben, aber weiterhin den Kontakt und die persönliche Beziehung zu den Kindern aufrechterhalten wollen, dies aber aus eigenen Kräften nicht können. Der DKSB berät und unterstützt Eltern oder andere Bezugspersonen darin, den Übergang in eine neue Lebensform zu gestalten.

 

Diese Übergänge verlaufen sehr unterschiedlich in ihrer Schwere und der Dauer des Prozesses. Deshalb bieten wir alle 3 Formen des Begleiteten Umgangs an:

 

Unterstützter Umgang

Optimierung der Eltern-Kind-Kontakte in Situationen, in denen keine unmittelbaren Risiken für das Kind ersichtlich sind.

 

Begleiteter Umgang im engeren Sinne

Ermöglichen von Eltern-Kind-Kontakten in Situationen, in denen Konflikte auf der Eltern-Ebene eine indirekte Gefährdung für das Kind darstellen.

 

Beaufsichtigter Umgang

Ermöglichen von Eltern-Kind-Kontakten in Situationen, in denen eine direkte Gefährdung des Kindes durch den umgangsberechtigten Elternteil nicht ausgeschlossen werden kann.

 

Der Kinderschutzbund Heilbronn stellt beim Begleiteten Umgang – wie in seiner gesamten Arbeit – das Wohl des Kindes über alle anderen Gesichtspunkte und Bedürfnisse. Unsere Arbeit zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. Hiermit tragen wir den individuellen Situationen der Familien bzw. der Kinder Rechnung und organisieren die Treffen sowohl inhaltlich, räumlich als auch zeitlich nach den vorliegenden Gegebenheiten.

 

Kontakt:

Zita Pilz (Dipl.-Soz.päd.)

pilz@kinderschutzbund-hn.de

0152 539 553 60